News

26-Mai-2015

„Mama/Papa können wir ein Hochbeet kaufen?“

 

Haben Sie diese Frage auch schon mal gehört? Und sich vielleicht gefreut, dass der Nachwuchs die Liebe zur Natur entdeckt? Unweigerlich denkt man an die eigene Kindheit zurück. Das Beet, das die Urgroßmutter mit einem angelegt hat. Bei dem man zuerst mit Feuer und Flamme dabei war … dann gewartet und gewartet und gewartet hat … bis die Ungeduld die Begeisterung schlussendlich platt gewalzt hat.

Eine der größten Herausforderungen beim Gärtnern mit Kindern ist es, die Spannung und Vorfreude zu erhalten. Am besten geht das mit Pflanzen, die schnell wachsen. Deshalb gilt: Zucchini, Radieschen, Gurken oder Blattsalaten auf jeden Fall einen Platz im Hochbeet geben. Der absolute Sprintstar darf natürlich ebenfalls nicht im Hochbeet fehlen: Kresse. Nur wenige Tage braucht dieser Turbokeimling, um von der Aussaat zur knackigen Kresse zu reifen. Frisch vom Hochbeet aufs Butterbrot oder über den Kräuterquark gesprenkelt, ist sie ein Hit für kleine Gärtner!

Was sich auch gut im Hochbeet für die Kleinen macht, sind Kräuter wie Thymian, Schnittlauch oder Minze. Sie wachsen nicht nur relativ schnell, sondern duften auch gut – und sind damit besonders reizvoll für die kleine Gärtnerschar. Wenn das duftende Basilikum sich zu den frisch gepflückten Tomaten gesellt, muss man über mehr Vitamine im täglichen Speiseplan bestimmt nicht mehr diskutieren, wetten?

Ein anderer Trick dreht sich um die Optik. Kinder lieben Buntes – ein gelungener Farbmix soll sie deshalb ebenfalls bei der Stange halten. Zu den gelben Zucchini, den roten Tomaten, den grünen Gurken darf sich deshalb ruhig auch mal eine bunte Blumenecke im Hochbeet gesellen. Die bunten, schön blühenden Blumen locken zudem summende Bienen an – die man als Nachwuchsgärtner fasziniert bei der Arbeit beobachten kann.