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17-Nov-2015

Jetzt geht`s ans Eingemachte!

Klar, der Sommer ist vorbei, die Ernte im Hochbeetgarten größtenteils eingebracht. Trotzdem genießen wir noch die Früchte unserer Arbeit: als Eingemachtes, Salziges, Öliges, Getrocknetes oder Eingefrorenes.

Wie viele Freizeitgärtner kennen auch wir im Hochbeetgarten das Problem: Manchmal werden Gemüse & Co in so großer Menge reif, dass man nicht alles auf einmal verzehren kann. Es gilt also, die Ernte langfristig zu konservieren. Dabei gibt es mehrere Methoden, auf die wir gerne zurückgreifen.

Die roten Chilifrüchte beispielsweise finden im Herbst ihren Weg vom Hochbeet entweder in die Ölflasche (einfach einlegen) oder in den Backofen. Dort werden sie mit grobem Meersalz über mehrere Stunden bei 80 Grad getrocknet und anschließend in eine Gewürzmühle gefüllt. Wer die scharfen roten Früchtchen aus dem Hochbeet lieber als ganzes genießt, kann sie auch einfach in ein schönes Vorratsglas füllen.

Die Gurken und roten Beete wiederum werden eingekocht. Das geht kinderleicht: Einmachgläser, Topf und Thermometer heiß ausspülen und einmal sprudelnd aufkochen lassen. Dann das Gemüse säubern, in das Weckglas füllen und einkochen lassen (Einkochtemperatur und -dauer auf die jeweilige Gemüseart abstimmen) und fertig!

Schnittlauch, Petersilie oder Salbei wiederum lassen sich einfrieren. Das Vierpunkteprogramm für frische, vitaminreiche Kost aus dem Kräuterhochbeet geht so: waschen, trocknen, hacken, einfrieren. Im Lauf eines Jahres sollten sie allerdings aufgebraucht werden.