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28-Jun-2016

Hochbeete im grünen Klassenzimmer

Karotten wachsen nicht im Plastikbeutel und Salatköpfe nicht in der Auslage im Supermarkt. Etlichen Schulkindern ist das so nicht bewusst. Woher sollen sie dieses Wissen auch haben? Vor allem Stadtkindern mangelt es oft am Kontakt zur Natur.

Kein Wunder, dass der Schulgarten schon seit einiger Zeit auf dem Vormarsch ist. Mehr und mehr Schulen entdecken das „grüne Klassenzimmer“ als wertvollen pädagogischen Ort. Denn hier, inmitten von blühenden Beeten, fühlen die Schüler*innen die Erde, riechen sie die Kräuter, schmecken sie das Naschgemüse, hören sie die summenden Bienen und sehen sie die bunte Gartenpracht.

Dabei kommen mehr und mehr Schulen aufs Hochbeet, denn gegenüber dem konventionellen Reihenbeet hat es viele Vorteile. So kennzeichnet es einen klar abgegrenzten Bereich und macht klar: Zutritt für Nachwuchs-Gärtner. Darüber hinaus ermöglicht es völlig unabhängig vom Boden ein fröhliches Drauflos-Gärtnern. Schnecken und anderen Schädlingen erschwert es den Zutritt.

Hinzu kommt, dass Schüler*innen im Rollstuhl von einem unterfahrbaren Hochbeet besonders profitieren, denn damit können auch sie in der Erde wühlen und an den Pflanzen schnuppern. Im Hochbeetgarten gibt es gleich drei Rolli-geeignete Hochbeete: Da ist zum einen unser Ursprungs-Hochbeet der Baureihe A, das Lärchen-Holzbeet der Baureihe B und das Edelstahl-Hochbeet aus der gleichen Baureihe. In Schulgärten von Förderschulen wie der Martinsschule in Ladenburg oder in Schramberg leisten sie bereits seit einigen Jahren hervorragende Dienste.