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22-Apr-2016

„Grow it yourself“: schmeckt gut, tut gut

„Grow it yourself“ (kurz GIY) ist eine Bewegung, die sich 2009 in Irland formiert hat. Übersetzt heißt das etwa: Bau es selbst an. Die Gründer meinen: Wenn Menschen ihr eigenes Gemüse anzubauen, entwickeln sie ein gutes Gefühl für gesundes Essen. Folglich ernähren sie sich besser und werden damit auch gesünder.

100% richtig − sagen wir im Hochbeetgarten. Wer sich selbst versorgt, kennt die Mühe, die in den Anbau der Lebensmittel geflossen ist. Wer würde schon einen knackigen Salatkopf oder eine pralle Paprika verkommen lassen, die man über viele Wochen gehegt und gepflegt hat?

Wer gewinnt die Geschmacks-Challenge?
Hinzu kommt: Selbst angebautes Gemüse, Salate und Kräuter aus dem Hochbeet haben im Vergleich zu Handelsware einen unvergleichlichen Geschmack. Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie mal Ihre Nachbarn, Ihre Kinder oder Ihre Freunde eine Tomate aus dem Hochbeet und eine Tomate aus dem örtlichen Supermarkt probieren. Wetten, dass die Hochbeet-Tomate um Längen besser ankommt?

Woran liegt das? Zum einen werden die Pflanzen im Hochbeet nicht auf Rekord-Tempo oder Rekord-Wachstum gezüchtet. Sie dürfen krumm sein und müssen keinen Schönheitswettbewerb gewinnen. Zum anderen genießen sie Zeit und liebevolle Pflege durch den/die Hochbeetgärtner/in. An ihre Pelle kommen auch keine Pestizide, sondern nur Wasser, Sonne, etwas Dünger und naturbelassene Erde. Mehr Bio geht nicht!

Zu guter Letzt werden sie nicht über tausende von Kilometern transportiert, sondern springen praktisch vom Hochbeet direkt in den Topf, die Auflaufform oder die Schüssel. Ihre Vitamine und Mineralstoffe entfalten sich sofort und in voller Pracht. Frischer geht`s nimmer und genau das schmeckt man!