News

09-Jun-2016

Glatt oder kraus ein Genuss: Petersilie aus dem Hochbeet

Welches Kraut wird nach Ihrer Erfahrung am meisten zur Speisendekoration benutzt? Genau, die Petersilie. Es gibt kaum eine kalte Platte oder ein Buffet, das das grüne Sträußchen nicht ziert. Dabei kann sie doch so viel mehr als grüne Deko.

Ihr frisches Aroma verfeinert Suppen, Eintöpfe, Eierspeisen, Soßen und vieles mehr. Diese Gerichte bekommen durch die Petersilie einen Frische- und Vitaminkick. Denn tatsächlich stecken in Stängel und Blättern viel Vitamin A, E, C und B1, Mineralstoffe, ätherische Öle und Antioxidantien.

Die Petersilie soll entwässernd wirken, den Stoffwechsel anregen und dank ihrer Phytoöstrogene sogar Wechseljahresbeschwerden lindern. Ob glatte oder krause Petersilie ist dabei egal, denn sie unterscheiden sich nur im Geschmack.

Das intensivere Aroma hat dabei die glatte Petersilie und gerade sie tritt immer mehr aus ihrem kulinarischen Schattendasein heraus. Die vegetarische Küche beispielsweise hat sie längst als Bereicherung entdeckt. Mit Gurken, Tomaten, etwas Zitrone sowie Salz und Pfeffer wird aus Petersilie beispielsweise ein Salat, der leicht und frisch zugleich daherkommt.

Im Hochbeet ist die Petersilie ein pflegeleichtes Gewächs, wenngleich sie auch recht langsam wächst. Sowohl die krause als auch die glatte Sorte lässt sich ab März im Hochbeet säen oder pflanzen. Petersilie mag es feucht, aber nicht zu nass. Ein wenig Dünger ab und zu reicht, damit sie sich im Hochbeet pudelwohl fühlt.