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10-Apr-2015

Gärtnern nach dem Mondkalender

Humbug oder Weisheit der Natur? Während manche Hobbygärtner ihre Arbeit streng nach den Vorgaben des Mondkalenders ausrichten, halten viele Wissenschaftler das für esoterischen Firlefanz. Meist stehen sich hier unversöhnliche Fronten gegenüber.

Doch wie soll das eigentlich funktionieren? Eingefleischte „Mondgärtner“ glauben, dass nicht nur die Ozeane, sondern auch die Pflanzensäfte von der Anziehungskraft des Mondes beeinflusst werden. Bei zunehmendem Mond, so die Vorstellung, soll der Saft in die Pflanzen steigen, bei abnehmendem in die Wurzeln.

Säen, pflanzen, düngen, selbst gießen und ernten – all das soll besser funktionieren, wenn es nach dem Lauf des Mondes gemacht wird. Dabei kommt es wohl aber immer auch auf die einzelnen Gemüsesorten und Kräuter an.

Zwei Beispiele für den Freizeitgarten: Im Gemüsegarten soll Salat bis in den Juli bei abnehmendem Mond gesät werden, im Herbst hingegen bei zunehmendem Mond. Im Kräuterhochbeet sollen Salbei, Rosmarin oder Thymian und andere Würzpflanzen am besten nur bei Vollmond geerntet werden. Dann könnten sie ihre Heilkräfte am besten entfalten, so die Vorstellung.

Wer es einfach mal ausprobieren möchte, dem steht eine Vielzahl von Ratgebern zur Verfügung. „Probieren geht über Studieren“ – nach dieser Devise probieren wir das im Hochbeetgarten vielleicht auch mal aus.