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12-Mrz-2016

Experimentieren mit Erde: Terra Preta

Schwer und saftig sieht sie aus – die Terra Preta. Das Wort kommt aus dem Portugiesischen und bedeutet „schwarze Erde“. Damit ist eine spezielle Bodenmischung im Becken des Amazonas gemeint, die sehr fruchtbare Flecken in einem ansonst nährstoffarmen Regenwald hervorbringt.

Teilweise tausend Jahre alt sorgt die ursprüngliche Terra Preta noch immer für fantastische Ernten. Woher kommt diese extreme Fruchtbarkeit? Die Schwarzerde besteht aus Holz- und Pflanzenkohle, die mit Kompost, Tonscherben, Knochen und anderen Stoffen durchsetzt ist. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Holzkohle, denn sie speichert Nährstoffe.

Mittlerweile gibt es hierzulande einige Anbieter wie beispielsweise Palaterra®, die nach eigenen Rezepturen Schwarzerde herstellen.
Das Tolle daran: Ein spezielles Verfahren verbindet biochemische und physikalische Prozesse so miteinander, dass aus bisher ungenutzten Reststoffen neue, wertvolle Erde entsteht.

Was im Urban Gardening und im Hochbeet hilfreich ist: Die Palaterra® soll die Pflanzen sehr gut ernähren, den Boden aktivieren und durchlüften und die Pflanzen sogar widerstandsfähig machen. Klingt nach einer Wundererde, oder? Wir starten jetzt jedenfalls ein Experiment im Hochbeet. Regelmäßig werden wir berichten, wie das „Gold der Erde“ im Gemüsebeet funktioniert.