News

27-Mai-2016

Asia-Hochbeet: Pak Choi und Frizzy Joe ziehen ein

Noch wachsen Pak Choi und Frizzy Joe in der Schale auf der Fensterbank still und leise vor sich hin: Aus den Samen haben sich kräftige Jungpflanzen entwickelt. Bald dürfen sie sich im Asia-Hochbeet der Balkongärtner von Mannheim voll entfalten.

Dort treffen sie auf Koriander, Zitronengras, Curryblätter und Zitronenverbene, die von Mama Kathrin schon fleißig geerntet werden. Auf Pak Choi und Frizzy Joe freut sie sich genauso wie der Rest der asiabegeisterten Balkongarten Familie.

In den Garküchen Chinas oder Thailands ist der Pak Choi ein gern gesehener Gast. Hierzulande arbeitet der Senfkohl noch an seinem Bekanntheitsgrad. Dem Mangold, der ebenfalls rasend schnell im Holz-Hochbeet der Balkongärtner wächst, sieht Pak Choi zum Verwechseln ähnlich.

Tatsächlich ist er aber ein Verwandter des Chinakohls, schmeckt nur sehr mild nach Kohl und eher herb. Während die Stiele eine knackige Struktur haben und leicht scharf schmecken, sind die Blätter eher zart und müssen daher kürzer gegart, gedämpft oder gebraten werden. In jedem Fall ist der Pak Choi aus dem Balkongarten sehr kalorienarm, aber nährstoffreich und damit ultra-gesund.

Typisch asiatisch kommt auch Frizzy Joe daher. Den ulkigen Namen verdankt die ungewöhnliche Salatsorte den ausgefransten, gerupften Blättern. Vom Geschmack her erinnert der „gerupfte Johannes“ an milden Senf. Als würziger Rohkostsalat, zum Beispiel mit Tomaten, macht er sich vorzüglich. Aber auch bei Wokgerichten der Balkongärtner wird er garantiert exotische kulinarische Akzente setzen.